vorher    Brandwehr (vom Gesetzgeber vorgeschrieben, 1-mal jährlich überprüft)

1907      Brand des Halbhufners J. Stahmer bis auf die Grundmauern

1908      Gründung der freiwilligen Feuerwehr Köthel 23.August 1908

               Mitglieder:

1.       J.Bubert, Kätner und Gemeindevorsteher              Vorstand 1 Jahr

2.       J.Rickert, Pumpenbauer                                         Vorstand 2 Jahre

3.       Heinrich Burmeister, Tischler                                Vorstand 2 Jahre

4.       J.Stahmer, Halbhufner

5.       C.Mirow, Meiereibesitzer

6.       G.Kock, Schmied                                                   Gerätemeister

7.       H.Vagd, Anbauer

8.       H.Lindemann, Schneider

9.       Chr. Stahmer, Arbeiter

10.   H, Bubert, Anbauer

11.   E.Naatz, Kätner                                                        Vorstand 1 Jahr

12.   H.Stahmer, Arbeiter

13.   W.Lorenz, Arbeiter

14.   O.Willers, Kätner

15.   H.Siemers, Hufner

16.   J.Siemers, Halbhufner

17.   F.Kröger, Landmann

18.   J.Stahmer, Rentengutsbesitzer

19.   H.Hack, Kätner

20.   H.Eggers jun., Maurer (01.10.1911 ausgetreten -Militär)

21.   Heinr. Knaack

22.   Joh. Stahmer, Maurer (01.10.1912 ausgetreten -Militär)

23.   Ehmling

Satzung (u.a.):

„Die freiwillige Feuerwehr ist eine Vereinigung gesunder und kräftiger Männer, welche die Ehrenpflicht übernehmen, sie durch regelmäßige Übungen bei militärischer Disziplin die Gewandtheit, den Mut und die Ruhe anzueignen, welche nötig sind, um bei Feuersgefahr möglichst rasch und in zweckmäßiger Weise Hilfe leisten zu können.“ – Quelle: Buch „Köthel“

·         Strafgelder für:    zu spät zum Dienst kommen

     2 Std. nach Dienstende noch Uniform tragen

1911      Großfeuer in Sierksfelde (1. Erwähnter Brand nach Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

1913      Beitritt zur Feuerwehrunterstützungskasse und Feuerwehr-Unfallkasse

              4x Schadensfeuer

              Feuerwehr erhielt Prämie (30,- Mark) für rechtzeitiges Erscheinen und tatkräftiges Eingreifen

              21.Sept. 1913 starb Gründungs- und Vorstandsmitglied Emil Naatz

1923      15. Stiftungsfest brachte   6.730.000 Mark    Überschuss ein

               →  wurde in Kümmel und Bier angelegt (Geldentwertung)

1924      1 Billion Papiermark = 1 Gold Mark

              Kassenbestand = 68,27 Gold Mark

1933      Einführung des Führerprinzips

              Wehr wird in       Löschzug 4-Köthel der Amtswehr Trittau         umbenannt

1947      3-4 Alarmsirenen sollen angebracht werden

1951      Wehr erhält Motorspritze

1957      Wehrführer lehnt Feuerschutz wegen Unbrauchbarkeit der alten TS 8 ab

              Neue Tragkraftspritze für 3.700,- DM

1963      Feuerwehr ist eine Gemeinschaftswehr der beiden, jeweils politisch unabhängigen Gemeinden Lauenburg und Stormarn

              Prämie (10,- DM) für den ersten Mann am Gerätehaus im Notfall

1967      Auf dem Gebäude Reimers wird eine Alarmsirene installiert

1978      Amtsfeuerwehrfest (1. Erwähnung)

1981      Neues Gerätehaus

1982      Neues LF 16 TS

1983      Amtsfeuerwehrfest

1988      Am Stahmerteich wird eine Alarmsirene installiert

             Wehr erhält „Bronzenes Beil“

1989     Atemschutzgeräte sind eingetroffen

1991     Frauen dürfen in den aktiven Dienst der Feuerwehr eintreten

1994     Gerätehaus erhält ein Telefon

1998     Neues LF 8/6 (298.000,- DM)

2000     die ersten Frauen treten in die Wehr ein (Nadja Koesling und Janine Henning)

2004     Gründung der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Stormarn und Köthel

             21 junge Kameraden

 

Quelle: Buch "Die Köthel-Chronik"

 

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