Ein etwas anderer Übungsabend

Der Übungsabend der aktiven Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Köthel gestaltete sich am 14. März 2019 etwas anders, als die Kameraden es gewohnt sind.

Übungsort war das Herman-Jülich-Haus in Köthel.

Während die Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Koberg, Mühlenrade und Köthel gemeinsam mit ihren Gruppenführern die jährliche Begehung der Räumlichkeiten vornahm, trafen sich die restlichen Kameraden gemeinsam mit den Bewohnern.

Dort stellten sich die Bewohner und die Kameraden der Feuerwehr zunächst einmal vor. Ziel des stellvertretenden Gruppenführer Florian Rickert war es, den Bewohnern die Angst vor der Feuerwehr zu nehmen. 

Der Kamerad Marco Grosser legte die komplette Atemschutzausrüstung an und wurde dabei durch eine Bewohnerin tatkräftig unterstützt. Er zeigte allen, dass sich unter der circa 20 Kilo schweren Ausrüstung auch nur ein ganz netter Feuerwehrmann verbirgt. Die Bewohner konnten sich an das Atemgeräusch gewöhnen, welches durch das Atemschutzgerät deutlich lauter ist.

Anschließend wurden noch diverse weitere Gegenstände gezeigt und erklärt, welche Feuerwehrleute so mit sich herum tragen. Die Bewohner konnten die Sachen in die Hand nehmen und sich mit ihnen vertraut machen.

Zu guter letzt wurde eine Schleifkorbtrage vorbereitet. Entgegen aller Erwartungen hatten viele Bewohner gar keine Angst sich von den Kameraden in dieser Trage durch den Raum tragen zu lassen. Im Gegenteil, manche konnten gar nicht genug davon bekommen.

Abschließend bedankten sich alle für den schönen Abend und freuen sich auf eine baldige Wiederholung.

 

          

               

          

          

     

Jugendfeuerwehr startet in das neue Jahr

 

Mit Trecker und Anhänger wurden die Weihnachtsbäume in Hamfelde gesammelt und zur Wiese von Familie Koops gebracht, wo sie dann später eine gute Grundlage zur Entfachung unseres Osterfeuers sein werden.

Mit viel Spaß und guter Laune wurden die an die Straße gestellten Weihnachtsbäume eifrig verladen und kleine Präsente abgepflückt, die die Hamfelder Bürgerinnen und Bürger zum Dank an den Bäumen befestigt hatten.

Insgesamt kamen so immerhin fast 100 Euro für die Jugendfeuerwehr-Kasse zusammen und ein stattlicher Sack voll Süßigkeiten.

Die Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel bedankt sich hierfür und wünscht allen Bürgern auf diesem Weg ein gutes und gesundes neues Jahr 2019.

Eure Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel

 

 

     

     

 

 

Kanutour 2018

 

 

 

Am 25.08-26.08 stand unsere Kanutour der Jugendfeuerwehr an. Wir trafen uns um 7:00 Uhr morgens am Gerätehaus in Köthel und fuhren anschließend mit sechs Betreuern und 22 Jugendlichen nach Lübeck an die Wakenitz.

 

Nachdem wir angekommen waren, halfen wir dem Kanuverleih dabei die Boote von dem Anhänger zu holen und füllten jedes mit Paddeln, Schwämmen und wasserdichten Behälter. Und anschließend ging es dann, nach einer kurzen Einweisung in das Lenken der Boote, auch schon los! In unseren vorher aufgeteilten Gruppen von drei bis vier Personen fuhren wir dann in einem Boot und haben uns erstmal mit dem Kanu versucht bevor es dann richtig los ging. Wir fuhren in einer Reihe mit allen Kanus was sich aber oft als sehr schwierig gestaltet hat. 

 

Gegen 13:00 Uhr machten wir eine Pause in der wir alle gemeinsam etwas gegessen haben. Immer wieder hatten wir mit kurzen Regenschauern zu kämpfen die gerade nach der Pause sehr wurden, sodass wir alle durchnässt waren und das Rudern sich als immer anstrengender erwies. Doch nach gut sechs Stunden rudern haben wir es alle ans Ziel geschafft. 

 

Wieder am Gerätehaus angekommen war der Tag noch nicht vorbei. Ursprünglich wollten wir alle gemeinsam bei Marcos Eltern zelten, doch wegen des Regens haben wir spontan entschieden im Gerätehaus zu schlafen. Gemeinsam grillten wir und gingen anschließend Stöcker zum Stockbrot machen holen. Später am Lagerfeuer spielte Daniel Gitarre und der Rest sang dazu und wir machten Stockbrot womit der Abend dann ausklang und wir alle ziemlich müde ins Bett gefallen sind.

 

Am nächsten Morgen räumten wir alle unsere Sachen wieder auf stellten Tische und Stühle zurück und machten noch eine „Gut-Schlecht“ runde wo jeder einmal erzählte wie er die beiden Tage fand, wobei sich heraus stellte das, dass abgesehen von dem Regen, zwei sehr gelungene Tage waren.

 

      

    


David Riedel

 

 

 

Sonderübung der Freiwilligen Feuerwehr Köthel

Bei herrlichem Sonnenschein hieß es, am Samstag, den 20.10.2018 gegen 9 Uhr, für die Kameradinnen und Kameraden sowie für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel antreten vor den Gerätehaus in Köthel.

Anlass war die zweite Sonderübung in diesem Jahr.

Welche Einsätze die Jugendlichen und aktiven Kameraden erwarten würden, wussten nur die beiden Gruppenführer, welche die Übungseinsätze ausarbeiteten.

So lautete der erste Einsatz für die 13 Jugendlichen und 14 aktiven Kameraden "Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen". Jedem Einsatztrupp wurden 1-2 Jugendliche zugeteilt. Somit konnten die, zum Teil erst zehnjährigen, auch schwere Geräte unter Aufsicht und Anleitung der aktiven Kameraden ausprobieren, welches sonst zum Beisiel auf Grund des Gewichtes der Geräte nicht möglich ist. Auch bei der Menschenrettung aus dem verunfallten PKW packten die Jugendlichen tatkräftig mit an.

Und auch bei dem zweiten Einsatz mussten alle Kameraden erneut zeigen, was sie können. So musste zum Beispiel ein provisorisches Dekontaminationsbecken aufgebaut werden. Also stecken die Kameraden mit Hilfe der Jugendlichen vier Leiterteile zu einem Quadrat zusammen und legten es mit einer Plane aus, welche an den Leiterteilen mit einer Feuerwehrleine befestigt wurde. Dieses Becken findet unter anderem bei Einsätzen mit Gefahrgut Anwendung. In diesem Fall handelte es sich um Benzin, was sich im Laufe der Übung herausstellte.

Im Anschluss an diesen Übungseinsatz gab es das wohl verdiente Mittagessen, welches in gemütlicher Runde im Gerätehaus eingenommen wurde.

Mit fast noch vollen Bäuchen ging es zum dritten und letzten Einsatz. Diesmal gab es eine unklare Rauchentwicklung in einem leerstehenden Gebäude. Um der Ursache auf den Grund zu gehen wurden insgesamt zwei Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt. Jedem Trupp wurden 2 Jugendliche zugeteilt, welche die Aufgaben eines Atemschutztrupps einmal ausprobieren wollten. Dabei trugen die Jugendlichen so genannte Übungsatemschutzgeräte, welche das Gewicht einer, auf dem Rücken zu tragenden, Sauerstoffflasche simulieren soll.

Die Jugendlichen waren sehr erstaunt, wie wenig man in einem verrauchten Gebäude sieht. Nämlich nichts. Der eingesetzte Rauch dient hierbei nur zu Übungszwecken und ist selbstverständlich nicht schädlich.

 

Abschließend wurden beide Fahrzeuge wieder ordnungsgemäß aufgerüstet und im Gerätehaus abgestellt.

Und auch diesmal hatten alle Beteiligten viel Spaß und konnten viel voneinander lernen, so dass die Sonderübung gegen 16 Uhr beendet werden konnte.

 

      

      

      

      

   

Jugendfeuerwehr und First Responder unterstützen bei den Hamburg Cyclassics

 

Am Morgen des 19.08.2018 ging es los. Die Cyclassics starteten in Hamburg. 

Somit machten sich 13 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel auf den Weg nach Mühlenrade. Dort verteilten sie frische Bananen und Getränke an die vorbeifahrenden Fahrradfahrer.

Um ca. 9.30 Uhr fuhren die Ersten durch die Gemeinden Köthel, Mühlenrade und Hamfelde. Und egal ob Profi oder nicht, alle wurden mit voller Begeisterung angefeuert und unterstützt - bis zuletzt.

    

 

Und auch die First Responder waren nicht untätig. 

Die Rettungsleitstelle Süd (Sitz in Bad Oldesloe) bat bereits im Vorfeld die First Responder um tatkräftige Unterstützung im Streckenverlauf von Hohenfelde - Koberg - Köthel - Mühlenrade - Hamfelde, da auch dort mit einem erhöhtem Einsatzaufkommen durch die Cyclassics gerechnet wurde. 

Somit trafen sich 10 Mitglieder der First Responder Köthel bereits um 9 Uhr im Gerätehaus Köthel und stellten somit eine noch schnellere Einsatzbereitschaft her. 

Diese kam den verletzten Radfahrern auch kurze Zeit später zu gute, denn durch zahlreiche Stürze im Verlauf der Strecke erlitten die Teilnehmer nicht nur Schürfwunden und blaue Flecke sondern leider auch Knochenbrüche und massive Prellungen. Nach der Erstversorgung konnten die Teilnehmer anschließend mit einem Rettungswagen (welche z.T. aus Bad Oldesloe kamen) in eines der nahegelegenen Krankenhäuser gebracht werden.

 

Gegen ca. 13 Uhr wurden auch die Letzten aus dem Teilnehmerfeld bejubelt. Anschließend musste noch ein bisschen aufgeräumt und sauber gemacht werden.

Es war für Alle wieder einmal ein Tag voller Spaß und Freude und vor allem guter Laune bei herrlichem Wetter.