Alles hört auf ... WIR fangen wieder an !!!

 

Fahrradrallye von der Jugendfeuerwehr

Am Samstag den 20.06.2020 um 14 Uhr hat sich die Jugendfeuerwehr zu einer Fahrradrallye getroffen.

Die Strecke war ungefähr 20-22 Kilometer lang und fing in Köthel am Dorfteich an. Von da aus fuhr die Jugendfeuerwehr in 5 Gruppen los. Sie hatten für den Start und für zwischendurch einen Zettel bekommen, wo draufstand in welche Richtung sie fahren müssen und Fragen mussten auch beantwortet werden. Somit war die Aufmerksamkeit nicht nur ans nächste Ziel gerichtet sondern auch auf die Umgebung. Eine Frage war z.B. welche Getreidesorten sie auf dem Weg sehen. Am ersten Ziel angekommen war auch schon ein Spiel aufgebaut, darum ging es die Funkrufnamen der 5 Wehren zu zuordnen (Koberg, Hamfelde, Köthel, Hamfelde-Dahmker und Mühlenrade). War das Spiel geschafft, ging es weiter in den Wald Richtung Hamfelde. An Kreuzungen vorbei, über Hügel und um die Ecken kamen sie nun an den Parkplatz in Hamfelde Stormarn am Waldrand an. Von da aus fuhren sie nach links runter zur Feuerwehr, wo das zweite Spiel aufgebaut war.

Bei der Feuerwehr gab es erst mal was zu trinken. Und in dem Spiel ging es darum, die Schulterklappen den jeweiligen Dienstgraden der Mitglieder aus den Feuerwehren zu zuordnen. 17 Dienstgrade gab es und die beste Gruppe hatte 15 Positionen geschafft. Aber trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass es hier um Spaß ging.

Na, von der Feuerwehr aus fuhr jede Gruppe wieder nacheinander los Richtung der großen Kreuzung rüber auf die Lauenburger Seite: Vor dem Überqueren der Kreuzung musste jede Gruppe die Sprossen der Fußgängerbrücke zählen. War das erledigt und aufgeschrieben ging es weiter über die Kreuzung, gerade aus und an den Glascontainern links in die Straße rein. Da lautete die nächste Frage auch schon, welche Gruppe wir auf der linken Seite nach dem Ortsausgang sehen werden. Die Antwort war dann eine Gruppe von Bäumen, die alle gleich aussahen und leicht im Kreis standen. Der Weg ging dann weiter und die Gruppen mussten am Ende des Weges links bei der alten Eisenbahnstrecke abbiegen Richtung Dahmker.

Da war dann auch schon das 3. Spiel aufgebaut. Es ging darum ein Holzstück von 200 g abzusägen. Als Hilfe durfte jeder ein Holzstück von 100 g kurz in der Hand halten, um die Maße oder das Gewicht zu merken. Auch hier schnitten alle Teams im wahrsten Sinn des Wortes gut ab. Es gab maximal 10g Abweichung zu den gewünschten 200g. Nach diesem letzten Spiel wurde es noch einmal sportlich. Die Aufgaben in dem Rallyepapier wurden weniger und es musste noch kräftig in die Pedale getreten werden. Über Basthorst durch den „Totenweg“ über Mühlenrade ging es zurück nach Köthel, wo im „DörpsKroog“ einige Erfrischungen und ein leckeres Essen auf alle Teilnehmer warteten. Unser Jugendwart Marco hat dann noch schnell alle Fragen des Rallye-Zettels aufgelöst, wobei es aber keine Sieger oder Verlierer gab. Jede Gruppe wusste selbst, welche Fragen sie richtig beantwortet hatten. Auch hier stand nur der Spaß im Vordergrund. Und Spaß hat es allen Jugendfeuerwehrkameraden und auch allen Betreuern gemacht und es ist auch schon eine Wiederholung angefragt worden.

Wenn auch Ihr Lust habt, bei uns in der Jugendfeuerwehr mitzumachen und zwischen 10 und 17 Jahren alt seid, meldet Euch einfach bei einem Mitglied der Jugendfeuerwehr oder auch der aktiven Feuerwehr – Wir zeigen Euch gern, was wir so machen bei der Jugendfeuerwehr.

    

 

Sina Mering

Schriftwartin der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel

 

YEAH !!!   Die Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel ist wieder da !!!

Nach der „Corona-Pause“ im Frühjahr 2020 und den normalen Sommerferien begann der Jugendfeuerwehrdienst am 24.8. zwei Wochen nach dem Start des neuen Schuljahres. Die verantwortlichen Jugendwarte und Betreuer haben in Anlehnung an die Regeln für den Schulbetrieb und entsprechend der Empfehlungen des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein ein Hygiene- und Ausbildungskonzept entwickelt, mit dem sich die Jugendausbildung und die sogenannte „jugendpflegerische Arbeit“ (das sind die tollen Sachen, die wir neben dem eigentlichen Jugendfeuerwehrdienst noch zusammen machen, z.B. Fahrrad-Rallye, Kanutour u.a.) auch unter den erschwerten Corona-Bedingungen umsetzen lassen. Neben den üblichen Regeln wie Hände waschen, Abstand halten und Maske tragen, haben wir den Dienstbetrieb im Moment nach Köthel verlegt, um Fahrten mit den Autos auf ein Minimum zu reduzieren. Auch innerhalb des Ortes erreichen wir die meisten Übungsplätze vorrangig zu Fuß und nur der Fahrer fährt das Feuerwehrauto zu dem Übungsplatz.

   

Ebenso gehört zu dem neuen Konzept, dass die Jugendlichen in drei feste Gruppen gemäß ihrer Erfahrung und ihrem Ausbildungsstand eingeteilt wurden. So wird der Empfehlung der „Bildung von Kohorten“ entsprochen und die Jugendwarte/Betreuer können auch besser auf die Wünsche der Kids eingehen, auch um Unter- oder Überforderung zu vermeiden. Denn eines ist auch zu Corona-Zeiten oberstes Ziel:

DIE JUGENDFEUERWEHR SOLL ALLEN SPASS MACHEN !!!

Und das wurde bei den bisherigen zwei JF-Diensten von vielen JF-lern bestätigt. Viele haben sich auf die Wiederaufnahme des JF-Dienstes gefreut und alle sind mit großem Eifer bei der Sache.
Und obwohl es einige Unannehmlichkeiten wie das Masken tragen, Abstand halten usw. gibt, können die Jugendwarte/Betreuer unseren Kids von der JF Hamfelde/Köthel ein großes Kompliment machen: Alle JF-ler akzeptieren die neuen Regeln und achten selbstständig und gegenseitig auf die Einhaltung der Corona-Regeln und können damit auch ein Vorbild für so manchen Erwachsenen sein, denen man im Alltag so begegnet.

UNSERE KIDS SIND EINFACH SUPER !!!

- Heiko Burmeister -

 

Jugendfeuerwehr mit Kapitänspatent

Am Sonntag, den 13.09.20 hat die Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel eine Kanutour auf der Luhe unternommen. Vorschriftsmäßig mit Mund-Nase-Abdeckung – im Volksmund „Masken“ genannt – sind wir mit den beiden MZF (Mehrzweckfahrzeug) und einem weiteren VW Bus nach Luhmühlen gefahren, wo bereits die vorbestellten Canadier-Kanus auf uns warteten. Nach einer kurzweiligen Einweisung durch den Kanu-Vermieter ging es auch schon los. Es lagen ca. 10 Km Wasserweg vor uns vom Einstieg in Luhmühlen bis zur Köhlerhütte Garstedt.

Wie immer hatten sich unsere jugendlichen Führungskräfte die Aufgaben gut aufgeteilt. Der Jugendgruppenführer David trieb seine Crew immer wieder zu Höchstleistungen an und manövrierte so mit präzisen Anweisungen und gezielten Paddelschlägen stets auf der Ideallinie durch die Kurven und setzte auf den Geraden immer wieder zum Überholen an – natürlich nur, um auch die Crews in den anderen Booten weiter zu motivieren.

Währenddessen oblag es seiner „Chefin“, Jugendgruppenleiterin Annika, gemeinsam mit ihrer Crew Sina und Michel die gefürchtete Kenterübung vorzuführen. Anfangs ließen sie den Jugendwart Marco in dem Glauben, dass sie einfach nur ganz profan ins Wasser gefallen waren. Nach der kurzen Pause an der Umtragestelle am Wehr von Gut Schnede begann der zweite Streckenabschnitt und weil es allen so gut gefallen hat, wiederholten die drei Havaristen die Kenterübung ein zweites Mal. Nun erkannte auch Jugendwart Marco die Professionalität dieser „halben Eskimo-Rolle“ und lobte die Drei ausgiebig für ihre „Vorführung“. Andere Kanu-Crews trauten sich diese schwierige Kenterübung allerdings nicht zu. Trotz ihres enormen Einsatzes verpasste Annikas Crew knapp eine Auszeichnung – der „Kenterorden am Bande“ darf erst bei drei Kenterungen verliehen werden.

Aufgefallen ist dem Autor dieser Zeilen weiterhin der etwas unorthodoxe Paddel-Stil von Betreuerin Nele. Obwohl die Luhe schon sehr viele Kurven aufweist, hat sie auch die längeren Geraden in Schlangenlinien befahren. Ob es daran lag, dass sie ihrer Kanucrew zeigen wollte, wie toll sie Kurven paddeln kann oder ob es an der Spurstabilität des Bootes lag, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Angekommen sind jedenfalls alle JF-ler an der Köhlerhütte Garstedt und nach der Erstversorgung mit Naschis passierte das Wunder. Claudia & Marco zauberten aus ihrem kleinen PKW einen großen Grill samt Gas-Buddel und jeder bekam nach Wunsch Schinkengriller, Thüringer oder auch Fleischersatzwürstchen.

 

       

     

Abschließend bleibt festzuhalten, dass hinter der trockenen Bezeichnung „Jugendpflegerische Arbeit“ (so die offizielle Bezeichnung des Landesfeuerwehrverbandes) durchaus eine feuchte und bisweilen sehr nasse Angelegenheit stecken kann.

- Heiko Burmeister -