Sonderübung der Freiwilligen Feuerwehr Köthel

Bei herrlichem Sonnenschein hieß es, am Samstag, den 20.10.2018 gegen 9 Uhr, für die Kameradinnen und Kameraden sowie für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Hamfelde/Köthel antreten vor den Gerätehaus in Köthel.

Anlass war die zweite Sonderübung in diesem Jahr.

Welche Einsätze die Jugendlichen und aktiven Kameraden erwarten würden, wussten nur die beiden Gruppenführer, welche die Übungseinsätze ausarbeiteten.

So lautete der erste Einsatz für die 13 Jugendlichen und 14 aktiven Kameraden "Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen". Jedem Einsatztrupp wurden 1-2 Jugendliche zugeteilt. Somit konnten die, zum Teil erst zehnjährigen, auch schwere Geräte unter Aufsicht und Anleitung der aktiven Kameraden ausprobieren, welches sonst zum Beisiel auf Grund des Gewichtes der Geräte nicht möglich ist. Auch bei der Menschenrettung aus dem verunfallten PKW packten die Jugendlichen tatkräftig mit an.

Und auch bei dem zweiten Einsatz mussten alle Kameraden erneut zeigen, was sie können. So musste zum Beispiel ein provisorisches Dekontaminationsbecken aufgebaut werden. Also stecken die Kameraden mit Hilfe der Jugendlichen vier Leiterteile zu einem Quadrat zusammen und legten es mit einer Plane aus, welche an den Leiterteilen mit einer Feuerwehrleine befestigt wurde. Dieses Becken findet unter anderem bei Einsätzen mit Gefahrgut Anwendung. In diesem Fall handelte es sich um Benzin, was sich im Laufe der Übung herausstellte.

Im Anschluss an diesen Übungseinsatz gab es das wohl verdiente Mittagessen, welches in gemütlicher Runde im Gerätehaus eingenommen wurde.

Mit fast noch vollen Bäuchen ging es zum dritten und letzten Einsatz. Diesmal gab es eine unklare Rauchentwicklung in einem leerstehenden Gebäude. Um der Ursache auf den Grund zu gehen wurden insgesamt zwei Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt. Jedem Trupp wurden 2 Jugendliche zugeteilt, welche die Aufgaben eines Atemschutztrupps einmal ausprobieren wollten. Dabei trugen die Jugendlichen so genannte Übungsatemschutzgeräte, welche das Gewicht einer, auf dem Rücken zu tragenden, Sauerstoffflasche simulieren soll.

Die Jugendlichen waren sehr erstaunt, wie wenig man in einem verrauchten Gebäude sieht. Nämlich nichts. Der eingesetzte Rauch dient hierbei nur zu Übungszwecken und ist selbstverständlich nicht schädlich.

 

Abschließend wurden beide Fahrzeuge wieder ordnungsgemäß aufgerüstet und im Gerätehaus abgestellt.

Und auch diesmal hatten alle Beteiligten viel Spaß und konnten viel voneinander lernen, so dass die Sonderübung gegen 16 Uhr beendet werden konnte.