Sonderübung am 27.04.2019

Am Samstag, den 27.April trafen sich die aktiven Kameraden sowie die Jugendfeuerwehr zu ihrem ersten von zwei Sonderübungstagen um 9 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Köthel.

Die Gruppenführer Martin und Florian verbrachten die letzten Wochen damit, einige Übungen auszuarbeiten, um die Kids, aber auch die Aktiven etwas zu fordern.

Gleich bei der ersten Übung wurden die noch etwas müden Knochen aller gefordert. Es musste Wasser über eine lange Strecke gefördert werden. Entnommen wurde das Wasser aus einem Teich. Von dort aus wurden über eine Strecke von rund 500 Metern Schläuche ausgerollt um einen simulierten brennenden Knick zu löschen. Als die Aufgabe erfüllt war, hieß es natürlich auch die ausgerollten Schläuche wieder aufzurollen und im Löschfahrzeug zu verstauen.

Im Anschluss trafen sich alle zu einer kurzen Besprechung der Übung sowie einem Kaltgetränk am Gerätehaus. Und während sich alle etwas erholten, bereiteten Florian und Martin bereits die nächste Übung vor.

Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurden die Jugendlichen zusammen mit den aktiven Kameraden über Funk zu der nächsten Übung alarmiert. Alarmmeldung war VU - Verkehrsunfall.

Also rückten alle gemeinsam mit dem Löschfahrzeug sowie dem Mannschaftstransportwagen (MTW) zum Einsatzort aus.

Dort angekommen erkundete der Einsatzleiter die Unfallstelle und machte sich ein Bild über die Lage. Somit konnte er den restlichen Einsatzkräften, welche sich hinter dem Löschfahrzeug aufgestellt hatten, die ersten Anweisungen geben.

Wie auch in einem echten Einsatz musste die Straße abgesperrt werden, die Fahrzeuge gesichert werden und sich als erstes um die Verletzten gekümmert werden. 

Bei allen Tätigkeiten und Aufgaben unterstützten die Jugendlichen die aktiven Kameraden oder übernahmen auch selbst die Führung der Trupps.

Somit war diese Übung nach gut 10 Minuten abgearbeitet. Noch vor Ort wurde auf die Besonderheiten eines beteiligten Fahrzeugs aufmerksam gemacht. Ein Elektroauto. Die genauen Details wurden im Anschluss am Gerätehaus geklärt, wo nebenbei der Grill für das Mittagessen angezündet wurde.

Nach rund einer Stunde Pause ging es zu dem letzten Übungsszenario. Gemeldet wurde ein Kellerbrand mit zwei vermissten Kindern.

Nach kurzem erkunden der Lage stand bereits kurze Zeit später die Wasserversorgung, so dass der Angriffstrupp mit Atemschutzgerät in das Gebäude vordringen konnte. Sie fanden die Kinder schnell und brachten sie ins Freie.

Auch diese Übung wurde abschließend kurz besprochen. Und nachdem alles wieder ordentlich verstaut wurde, kamen alle noch ein letztes Mal am Gerätehaus zusammen und räumten noch die letzten Sachen wieder weg. 

Ein gelungener und vor allem sonniger Tag neigte sich somit gegen 15:30 Uhr dem Ende entgegen.